50 Tage von 1000: Wo stehe ich?

50 Tage sind geschafft. Das sind gerade mal fünf Prozent der gesamten Challenge, aber trotzdem ein guter Moment, um kurz innezuhalten und ehrlich zurückzuschauen: Was hat funktioniert, was nicht, und was mache ich ab jetzt anders?

Ein starker Start

Der Anfang lief wirklich sehr gut. Ich war motiviert, hatte meinen Plan und habe ihn auch umgesetzt. Sport und meine anderen Ziele habe ich in den ersten Wochen erreicht, und das hat sich richtig gut angefühlt. Es war genau das, was ich mir von den ersten Tagen erhofft hatte: Routine aufbauen und dranbleiben.

Der Knick ab Mitte September

Mitte September kam dann der erste kleine Fall. Nach meiner Reise nach Wien wurde ich krank, dann war auch noch das Auto kaputt, und dazu kam viel andere Arbeit, die ich eigentlich gerade erledigen wollte. Alles zusammen hat dafür gesorgt, dass vieles echt abgeflacht ist. Das gehört aber dazu, und ich sehe es nicht als Scheitern. Jetzt heißt es für mich: wieder dranhalten, damit es wieder vorwärts geht.

Was nicht so lief: meine Leseliste

Was leider auch nicht so gut lief, sind die Bücher, die ich lesen wollte. Gelesen habe ich schon, aber eben andere Bücher als die, die ich mir eigentlich vorgenommen hatte. Da muss ich mich jetzt noch dranhalten.

Was ich ändere: keine täglichen TikToks mehr

Bisher habe ich auf TikTok jeden Tag ein Video hochgeladen. Dabei ist mir aber aufgefallen, dass an manchen Tagen einfach nicht viel passiert, gerade wenn ich im Homeoffice arbeite. Das Ergebnis war fast jeden Tag dasselbe Videomaterial, und das ist ehrlich gesagt etwas doof, für mich und für alle, die zuschauen. Deshalb lasse ich die täglichen TikTok-Videos ab jetzt sein und konzentriere mich lieber auf Inhalte, die wirklich etwas zu erzählen haben.

Auf Threads poste ich dagegen weiterhin jeden Tag meinen Status. Eigentlich will ich das bis Tag 1000 durchziehen, aber ob das klappt, weiß ich ehrlich gesagt noch nicht. Das wird sich zeigen.

Was richtig gut läuft: Journaling und Monatsziele

Ein echter Lichtblick ist mein Journaling. Seit ich mein neues Buch von Paper Republic nutze, läuft das mega gut. Ich plane die Woche im Voraus, morgens dann den jeweiligen Tag, und ab und zu schreibe ich zwischendurch ein paar Gedanken auf. Auch die Monatsziele finde ich super. Sie geben mir eine klare Richtung, ohne dass ich mich im Alltag verliere.

Fortschritt am Dachboden

Etwas Positives ist auch, dass ich am Dachboden weitergearbeitet habe. Das ist auch so ein Projekt, das ich in den 1000 Tagen fertig bekommen möchte.

Meine eigene Challenge-App

Gerade baue ich mir außerdem eine eigene kleine App, damit ich mich besser auf meine Challenges und meine monatlichen Ziele konzentrieren kann. Klar, es gibt bestimmt schon zig solcher Apps. Aber ich baue sie genau nach meinen Bedürfnissen, sodass sie für mich am besten passt.

Ein erstes Experiment

Generell merke ich: Ich habe mir viel vorgenommen und muss mir noch bessere Routinen aufbauen. Aber das ist ja erst der Anfang. Klar, dass ich bei manchen Sachen erst einmal herausfinden muss, wie ich zurechtkomme und was zu mir passt. Für mich ist diese Challenge auch ein erstes Experiment, und genau so gehe ich sie an. Ausprobieren, anpassen, weitermachen.

Nicht jeder Tag muss perfekt sein. Wichtig ist, dass ich nach einem Knick wieder aufstehe und weitergehe. 950 Tage liegen noch vor mir.
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